Willis Reifen und Hauptevents 2012
Lange haben wir über das Design nachgedacht und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Ich denke, diese Beklebung fällt auf und meine Vorfreude damit durch Europa zu meinen Rennen zu gondeln, ist gewaltig. In diesem Sinne nochmals Danke an Willis Reifen und seinem Grafiker Otto.
Hier mal der Rennkalender 2012, steht jetzt mal alles drinnen was angestrebt wird, Olympiaquali wird natürlich hart, Papendal ist noch offen und Fort William wohl eher eine Geldfrage (England, Italien, England in drei Wochen macht die Sache nicht gerade billig...). Es wird sicher noch einiges dazu kommen, das wichtigeste ist aber sicherlich dabei.
Die neue 4x Pro Tour klingt vielversprechen, die Jungs der 4x Allianz haben in kürzerster Zeit etwas unglaubliches auf die Beine gestellt. Drei der fünf Events sind zeitgleich mit dem UCI Worldcup und Polen muss sich mit seinen Rund 6000 Zuschauern sicherlich nicht verstecken. Ein Grund mehr sich auf 2012 zu freuen.
Wenn wer mitfahren will, lasst es mich wissen.
| Datum | Sport | Klasse | Ort |
| 8.04.2012 | BMX | EM | Creazzo, Italien |
| 14.04.2012 | 4X | Pro Tour | Houffalize, Belgium |
| 05.05.2012 | 4X | Pro Tour | Szczawno Zdroj, Polen |
| 12.05.2012 | BMX | WC | Papandal, Niederlande |
| 20.05.2012 | 4X | ES | Winterberg, Deutschland |
| 27.05.2012 | BMX | WM | Birmingham, England |
| 02.06.2012 | 4X | Pro Tour | Val di Sole, Italien |
| 09.06.2012 | 4X | Pro Tour | Fort William, England |
| 08.07.2011 | 4x | Festival | Saalbach, Österreich |
| 05.08.2012 | 4x | ES | Leibstadt, Schweiz |
| 12.08.2012 | BMX | Olympia | London, England |
| 19.08.2012 | 4X | EM | Szczawno Zdroj, Polen |
| 09.09.2012 | 4X | WM | Leogang, Österreich |
Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch
hannes
Ready for 2012
Nach den letzten zwei Jahren als Teamfahrer bei AC ist mein Vertrag ausgelaufen und ich habe mich entschlossen einen anderen Weg einzuschlagen. Ich möchte mich in diesem Sinne besonders fürs erste Jahr bedanken in dem mich die Jungs wirklich sehr unterstützt haben. Letztendlich haben sie sich sehr auf den DH Bereich konzentriert und damit bin ich hier in Zukunft fehl am Platz. Ich hatte nicht das Gefühl mich dort weiterentwickeln zu können und freu mich drauf 2012 mein eigenes Ding durchzuziehn... und das mit einer ganzen Reihe neuer Sponsoren, die mit mir eine gemeinsame Richtung einschlagen. Gerade deswegen kann ich den Saisonstart kaum erwarten und freu mich auf ein gemeinsames Jahr.
Noch schnell zur Aktion der UCI ... was solls Leute, die Jungs der Fourcross Alliance werden den Sport weiter bringen als wir es jemals mit der UCI hinbekommen hätten. Mit ein Grund sich auf 2012 zu freuen !!!
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Freitag 15.Juli 2011
*** NEWS zum Dual Eliminator Sieg ***
Montag 11.Juli 2011
Back in Business
Nach meiner Verletzung, viel Physio und viel Unistress bin ich wieder zurück am Bike und fühl mich inzwischen wieder als wäre ich nie weg gewesen. Der Heimweltcup in Leogang verlief nicht gerade nach Plan, Ich war 2 Tagen zuvor erstmals wieder am MTB und das war einfach mental eine ziemliche Herausforderung. Ein 13. Platz in der Quali zeigt meine Stärken, aber gegen andere war es noch zu früh und so flog ich nach einen locker gewonnen 1/16 Finale im 1/8 hochkant raus.
Eine Woche später fand die Euro 4x Series statt und mit einem 5 Platz meldete mich lautstark zurück. Wahnsinns Ergebnis und der Druck nach meiner Verletzung war weg. Das war mir wirklich das wichtigste und locker fährt es sich einfach schneller, auch wenn mir mein Fuß bis heute nicht jeden Fehler verzeiht.
MAXXIS DUAL ELIMINATOR 2011
Am Freitag gings kurzerhand mit meinen zwei Schützlingen (Nachwuchsfahrern) zum Dual Slalom beim Saalbach Festival. Der Kurs war rutschig wie sau und ehrlich gesagt hab ich das dann alles eher als Training gesehen. Ich fuhr locker durch meine 1/32 und 1/16 Finale, jeder der einen Freerider dabei hatte, stellte den 4Xer wieder ins Auto. Es galt also in diesen Läufen die 3m Vorsprung aus dem Gate kontrolliert am Hardtail ins Ziel zu bekommen...
Das Hauptevent fand dann um 20 Uhr statt und als ich wieder zum Start kam war die Strecke ausgekehrt!!! Plötzlich hat sich das Blatt gewendet und die DHer waren raus, Der Kurs war jetzt saumäßig schnell und es lag am Fahrer sein Bike in die Anlieger zu drücken. Jetzt machte die Sache plötzlich mächtig Spaß und bis ins 1/2 Finale gegen Fischbach musste ich mich erst an mein Limit herantatsen, alles hat sich verschoben. Fischi musste nach Schere, Stein, Papier auf die schwierigere, linke Line und machte in der zweiten Kurve einen kleinen Fehler. Ich fuhr relativ sauber durch (Fehler machten wir alle) und gab ihm keine Chance mehr heran zu kommen. Das war schon mal gewaltig und erfolgreich war das Wochenende spätestens jetzt. Da wars nur noch ein deutscher Profi. Als wäre die Sache nicht schon schwer genug gewesen musste ich auch noch auf die langsamere Seite. Die Sprecher quatschten nur von ihm, fragwürdig wenn ein Österreicher im Finale ist , aber wir sind es ja gewöhnt... Ich fuhr die schwere zweite Kurve gut und konnte mit viel Geschwindigkeit ins steile einfahren. Tschugg hatte sich also nur Rund eine radlänge Vorteil verschaffen können, zu wenig. Ich holte langsam auf, fuhr den Double manual und holte so noch mehr Speed auf der Backside des Hügels. Jetzt musste ich das Tempo nur noch durch die letzte Kurve bringen und zwei starke Treter auf die Strecke pressen. Alles ging auf und ich gewann das Ding mit einem Meter Vorsprung. Ein unglaubliches Gefühl. Ich bin froh mein BMX Klischee jetzt endlich abgelegt zu haben. Ich halte viel von den Beiden und ganz oben auf diesem Podium zu stehen war definitiv einer meiner schönsten Erfolge.
ride on
hannes
Mittwoch 6.April 2011
European Championships 1 & 2 Zolder, Belgien und Bänderriss
Letztes Weekend gings nach Zolder Belgien, mal schaun wo man nach dem Wintertraning steht und vor allem schaun wies mit den Gates aussieht. Die Bahn war nicht gerade mein Geschmack - recht leicht und unspektakulär. Lediglich die krank steile Landung vom großen Pro Doubl sorgte für eine Reihe an Stürzen und forderte eine beachtliche Anzahl an Verletzten.
Ich fühlte mich echt wohl, war nicht großartig nervös und hatte einfach nur Spaß beim Fahren. Ich hab mir absolut keinen Stress gemacht weil ich wusste, dass ich noch nicht ganz auf meinem Rennniveau war. Einerseits, weil mir das Wetter ein bisschen einen Strich durchs Training gemacht hatte und Ergo Intervalle einfach nicht das gleiche sind wie volle Runden, weiters hab ich in den letzten 3 Wochen 2 mal den Rahmen wechseln müssen.
Aber soviel kann ich schon mal vorwegnehmen, es war das beste Rennen und kein Vergleich zu den letzten Jahren. Meine Gates waren verdammt stark und beständig. Ich ging Samstags in meinen Vorläufen als 3, 2, 4 in die erste Kurve und stieg mit den Plätzen 3,3,4 spielend als 2ter meiner Guppe ins 1/8 Finale auf. EIn verdammt gutes Gefühl wenn man sich ans Gate stellt und weiß man ist in 50m locker unter den entscheidenden Vieren. Im 1/8 Finale konnte ich dann als 4tes wählen, das Gate war voll und natürlich schon einige Namen dabei. Ein mittelmäßiges Gate reichte alle mal um als 4tes in die erste Kurve zu kommen. Es kam zur Ranglerei und der Typ vor mir stürzte in meine Linie. Ich hatte keine Chance auszuweichen, bzw. die Pro Sektion zu springen - Schade, aber im Grunde hatte ich an dem Tag alles was ich wollte.
Auf gings Sonntag in die 2te Runde, diesmal im Gatsch und nach 2 worm up Runden. Erster Vorlauf und wieder 3ter in der ersten Kurve, Ich Depp drückte den ersten Pro Double zu kurz und musste abbrechen, ins Ziel kam ich als 5ter, für die dumme Aktion eigentlich immer noch in Ordnung. Jetzt musste ich zulegen. Im 2ten Vorlauf war ich bis 30 cm vor dem Ziel auf Platz 4 bis ein Franzose mich doch noch einholte. Ich wusste schon in der letzen Kurve das er kommt, aber es ging einfach nicht schneller und der gleiche Franzose schnappte mir auf der Zielgeraden auch im letzten Lauf den 3ten Platz weg. Das Wochenende war anstrengend, doch die vollen Runden habe ich in 2 Wochen drauf, dachte ich bis.....
Wir wollten die letzten Hügeln nach den Umbau ausbessern und beim Aufwärmen rutschte ich blöd vom Pedal und knöchelte um .... nach dem Wochenende macht mich das gerade ziemlich fertig. 2 Bänder gerissen, Freitag MRI und um eine Op anfang nächster Woche komm ich nicht herum .... soviel dazu .....
Ride on
Hannes
Mittwoch 30.März 2011
SX Training Aigle und neuer Sponsor "Compressport"
Vergangenes Wochenende verbrachte ich am Weg ins World Cycling Center in der Schweiz, Aigle, wieder einige Stunden im Auto . Es stand ein Wochenende SX Training am Plan und ich muss zugeben, dass ich mich wie verrückt auf die gewaltige Startrampe freute. Wir kamen um 3 in der Nacht an und legten uns für 4 Stunden schlafen. Hier sollte ich mich gleich bei meinem neuen Sponsor "Compressport" bedanken, das Zeug ist echt klasse. Meine Beine fühlen sich nach 10 Stunden sitzen und Schlafentzug für gewöhnlich bei weitem schwerer an und so stand schon einem intensiven ersten Training nichts im Weg.
Das Wetter war perfekt und abgesehen von einem kleinen Crash über den 12m Triple und dementsprechenden Schürfwunden, konnte ich dieses Weekend wirklich einiges an Routine im SX Bereich sammeln. Hier ein paar Fotos:
Rider on
Hannes
Donnerstag 11.März 2011
Training in Südfrankreich für die letzten Saisonvorbereitungen
So Leidln.
Nach einem harten, langen Wintertraining, rast der Saisonstart umso schneller auf mich zu.
Alpine Commencal hat mir einen Downhiller zu Verfügung gestellt, mit dem ich in Zukunft die Bikeparks unsicher machen kann. Dadurch komme ich zu einigen km mehr Berg ab und das sollte mich hoffentlich dauerhaft in die Top 16 drücken und meinen Qualizeiten den letzten Schliff verpassen.
Adidas Eyewear hat mich schon früh für die 2011er Saison ausgestattet, auf die Kollegen ist Verlass und daher ein besonderes Dankeschön.
Die 2011er Saison wurde letztes Wochenende in Südfrankreich mit ein paar harten Trainingstagen eingeweiht. Drei Einheiten pro Tag auf diversen Strecken an der Côte d’Azur wurden absolviert und haben mich wieder auf die kommenden Monate einstimmen können. Da fährt man 1400 km um dann erst wieder alle internationalen Bekanntschaften zu treffen… naja wir waren halt nicht die einzigen mit dieser Idee. Und mal abgesehen davon, dass ich`s zu beginn dezent übertrieben habe, der Spaß war einfach zu groß, fühle ich mich verdammt wohl auf meinem Drahtesel… die Saison kann also kommen ….
Saison hat begonnen und natürlich halte ich euch auf dem Laufenden.
Ride on
Hannes
Dienstag 12.Oktober 2010
Erster BMX Supercross Worldcup ... 0.669 sek. fehlten auf Olympia Punkte
Erster Eindruck:
Nachdem ich die letzen 2 Jahre zu diesem Supercross Termin immer verletzt war, bin ich dieses Jahr endlich dabei gewesen. Leider konnte ich wegen der Uni vorher nicht nach Aigle fahren um die gigantische Startrampe mal zu testen. Ich muss zugeben, dass sich 55kmh am 20“ BMX schneller anfühlen als am 4x. Die Pro Section habe ich nach 5 min abgehackt, aber die Rampe hat mir doch einiges an Trainingszeit genommen. Da über 200 der Weltbesten Athleten bei diesem Supercross waren, in jeder Trainingsgruppe also rund 105 Fahrer, wollte ich mir nicht die Zeit nehmen die Rampe einmal gemütlich runter zu rollen. Ich habe also gleich mal angetreten, bin über den ersten Sprung und auf die Fresse. Durch die kurze Hose habe ich zwar jetzt eine 10x15 cm Abschürfung am Oberschenkel, die sich wie eine Verbrennung anfühlt, aber ob ihrs glaubt oder nicht, der Respekt vor der Rampe war weg. Sicher waren die nächsten Versuche kein Highlight aber es wurde besser und besser.
Freitag Quali:
Jetzt war er also da, der Tag an dem man sehn wird wie viel mir wirklich auf erste Olympia Punkte fehlen und wie viel Zeit mir die Weltbesten Fahrer geben. Ich war wohl einer der wenigen der zum ersten Mal auf einem SX Track war, wenn nicht der einzige.
Run 1:
Im ersten Lauf bin ich beim großen Step-Up bis ins Flat gesprungen und hab eine menge Geschwindigkeit verloren, was sich bis ins Ziel auf die Zeit ausgewirkt hat.
Run 2:
Ein schlechtes Gate hat mir wohl alleine 0.3 Sek gekosten, aber abgesehen davon war der Lauf nicht schlecht. Hätte sicherlich noch schneller sein können, aber er fühlte sich echt gut und sauber an.
Im Endeffekt waren es 0.6 sek die mir zur Qualifikation und den ersten Oympia Punkten gefehlt haben. 102 Platz, mitten unter den Weltbesten Fahrern und weitere 100 Athleten hinter mir. Ich bin damit sehr zufrieden und weiß, dass das mit Olympia sicher ein haufen Arbeit wird, die sich aber mit großer Wahrscheinlichkeit lohnen kann… also ab ins Wintertraining X)
Ride on
Hannes
Dienstag 21.September 2010
Samstag, 11.September 2010
USA/Canada Racing Trip
Nach 9 Jahren bin ich endlich wieder mal im Flieger gelandet - ab gings vor zwei Wochen zu den Worldcup Finals nach Windham USA und anschließend nach Mont Saint Anne zu den 2010 UCI MTB World Championships. Ihr könnt euch also vorstellen wie sich die letzten 2 Wochen vor dem Aufbruch gezogen haben. Ich muss zugeben, dass ich in dieser Zeit neben dem harten Training den unnötigen Blödsinn am Bike vermieden hab, um mich nicht zu verletzen. Eine Woche vor dem Aufbruch hat mich noch ein lebensmüder Smart-Fahrer in meinem Bus von der Straße in den Graben geschoben. Da der Typ einfach vom Gegenverkehr auf der Bundesstraße auf meine Fahrbahn gerollt ist, weder verrissen noch gebremst hat, hab ich das Ausweichen übernommen und er hat mich „nur“ noch kräftig bei der Fahrertür erwischt… Totalschaden.
Windham Worldcup Finals: 27. Platz
Erstmals muss ich ein großes Lob an die freiwilligen Helfer los werden, sie haben wirklich enorm hart gearbeitet, damit der Track für uns in bestmöglichen Zustand ist. Keine leichte Aufgabe nachdem der Regen der Bahn in den Tagen zuvor schwer zugesetzt hat. Das war auch der Grund warum wir erst Freitags vor der Quali Training hatten. Die Bahn war abgesehen von der ersten Startgeraden und dem letzten 8m Step Down ins Flat ein Traum. Sie machte eine menge Spaß und hatte alles was ein 4x Track brauchte, einen Rockgarden, Anlieger und Kurven aller Art und eine monster Pro Section mit einem gigantischen 12.5 m Double… meinen Grinser als ich dieses Teil gesehen hab könnt ihr euch sicher vorstellen. Vielleicht mangelte es dem Kurs nur an Überholmöglichkeiten und so waren die Angriffe teils sehr fraglich. Mitten im Anlieger vor der Pro-Section war am Tag der Quali ein riesiges Gatschloch,dass die ganze Sache extrem erschwerte. Wenn mal Filip Polc mit seinem DHer Probleme in der Kurve hat, könnt ihr verstehen, dass wir mit dem 4x Bike doppelt zu kämpfen hatten. Ich blieb also in der Quali mächtig stecken und nachdem ich beim Einsteiger, wie zig andere, hängen geblieben bin, musste ich in die Chickenline ausweichen, die ich mir nicht einmal angesehen hatte. Daher und durch ein wegrutschen in einem Anlieger kam also mein 29 Platz bei der Quali.
Im Rennen hatte ich im 8tel Finale die äußerste Line also musste ein gutes Gate her. In der zweiten Geraden konnte ich mich hinter Wichman einordnen und wir beide vergrößerten den Abstand. Ich blieb beim ersten Pro Double ein bisschen hängen und musste den 2ten etwas Höher springen. Der Amerikaner Blake Carney hatte nun nur noch die letzte Kurve um sein Glück zu versuchen. Er fuhr kerzengerade auf die letze Fahne zu und mir mitten in die Hüfte. Mein Bike rutschte hinten weg, blieb bei einem Stein hängen und mich überschlug es mehrmals. Das wars also für Windham…. schwer enttäuscht gings zu den Worlds.
Frontline Mag schrieb über diese Aktion: Roger Rinderknecht wurde nach einer verpatzten Qualifikation in seinem Achtelfinale ausgangs der ersten Kurve an zweiter Stelle fahrend von Cedric Gracia von der Strecke in den tiefen Splitt bugsiert – und schied genau so aus wie Johannes Fischbach, der in der Rocksection als Führender hart attackiert und zu Fall gebracht wurde. Noch ärger erwischte es Hannes Slavik: Bis zur letzten Kurve lag der Österreicher als Zweiter seines Laufs auf Kurs, doch dann wurde er vom Amerikaner Blake Carney heftig zu Fall gebracht. Die Rennjury ließ dies durchgehen – und schritt am ganzen Abend überhaupt nur einmal ein.
Resultat Herren:
1. Jared Graves, AUS/Yeti – Fox Shox Factory Racing
2. Michal Prokop, CZE/AGang Racing
3. Tomas Slavik, CZE/RSP 4Cross Racing Team
4. Joost Wichman, NED/RSP 4Cross Racing Team
5. Kamil Tatarkovic, CZE/Scott FDF Team
Resultat Damen:
1. Anita Molcik, AUT/Yeti-TLD-Rockstar
2. Caroline Buchanan, AUS/Commencal
3. Jana Horakova, CZE/DuraTec-Rubena
2010 UCI MTB World Championships 2010, Mont Saint Anne – Canada .... 26.Platz
Bis zur Quali kam ich im Rockgarden auf gute 7 Patschen und glaubt mir, ich war nicht der Einzige der da schon mal durch die Gegend geflucht hat. Ich entschied mich in der Quali härter zu fahren um die Wahrscheinlichkeit eines weiteren bestmöglich zu vermeiden. Ich musste zwar in den Kurven etwas mehr aufpassen, aber vom Sinn her gings gut. Mit zwei Sekunden Rückstand wurde es also ein guter 12. Platz. Damit würde ich bis ins 4 Finale die 2er Bahn haben, mehr als gut also. Dadurch das viele der Top Fahrer von flat tires nicht verschont blieben, waren die Heads schon im 8tel Final teils sehr schwer.
Ich traf auf Fischi, Huntington und Riha. Schwer aber damit konnte ich leben. Fischi konnte seine innere Line gegen mich verteidigen und ich blieb hinter ihm, Huntington folgte mir und Riha zog knapp hinter ihm nach. Nach dem Steinfeld hörte ich wie die Luft aus einem Reifen ging, ich war aber so knapp hinter Fischi das ich davon überzeigt war das es seiner war. Zu blöd das es mein Vorderrad erwischt hat und nicht sein Hinterrad. Ich hatte bei den 7 Patschen keinen am Vorderrad also hab ich damit absolut nicht gerechnet. Huntington machte in der Rhythm Section einen Fehler und konnte einen Sturz grade noch verhindern. Ich hätte also absolut keinen Stress mehr bis ins Ziel gehabt. Blöd nur das man mit einem Platen vorne nicht weit kommt… egal wie aber so wollte ich auf keinen Fall aus der WM ausscheiden. Ich rutschte also in der nächsten Kurve ohne eine Chance einfach weg … Ich hätte so viel mehr bei diesem Rennen zeigen können, im Ziel habe ich nicht glauben können was gerade passiert ist und auch jetzt sitze ich noch immer enttäuscht hier. Egal was mir die Leute sagen, das kann ich wohl nicht so schnell abhacken…
Herren Finale
1. Thomas Slavik
2. Jared Graves
3. Michal Prokop
4. Roger Rinderknecht
Damen Finale
1. Caroline Buchanan
2. Jana Harakova
3. Romana Labounkova
4. Katy Curd
Mittwoch, 30.Juni 2010
Helltrack Leogang Worldcup: 26.Platz
Nachdem ich einige BMX Europameisterschaftsläufe in Deutschland und in den Niederlanden fuhr, bei denen es nicht so ganz wie geplant lief, freute ich mich schon auf den nächsten MTB Worldcup im eigenen Land. Davor ging es aber noch zu der 4X Europameisterschaft nach Willingen, Deutschland. Der Track war ganz lustig und doch sehr BMX lastig. Meine Quali lief solide und ein 11. Platz versprach mehr. Im 8-tel Finale trat mir Stasek mit dem Bein ins Vorderrad, riss mir so 2 Speichen aus und verpasste mir noch einen netten 8er. So war das Wochenende nicht geplant, aber wenigstens bescherte mir meine gute Quali den 17. Platz.
Natürlich wollte ich meine guten Worldcup Ergebnisse vor meinem Heimpublikum und Freunden nochmal verbessern und da ist es natürlich klar das alles schief geht. Von den 3 Stunden Training hatte ich dank 4 Platten nicht alt so viel, meine Gabel spon auch und war für einen schönen Nosedive crash verantwortlich .... jetzt wurden auch langsam die Laufräder knapp.
Ich muss zugeben, dass ich zur Quali ziemlich angepisst war und das Weekend abgehackt hatte. Vielleicht war das auch genau das Richtige, dadurch machte ich mir keinen Druck mehr und machte das beste aus der Sache. Meine Quali war eine Katastrophe - konzentriert, sicher, ohne großes Riskio ... umso überraschter war ich über den 19. Platz. Das war der Zeitpunkt an dem ich merkte das so ziemlich jeder seine Probleme bei diesem Helltrack hatte und das ich mich zwar nicht umbedingt gut fühle, aber die anderen wohl noch mehr Probleme hatten. Samstag war nun der erste Tag an dem ich spaß am fahren hatte und meine Motivation war wieder da.
Meine Gates waren perfekt und so schnappte ich mir im 16 Finale den Holeshot vor Riha der am Ende des Rennen mit Platz 5 aufs Podium fuhr, seinen Glücksvorrat hat er für diese Saison aufgebraucht. Nach einen dummen Fehler hatte ich eine menge Arbeit am Rad zu bleiben. Ich muss zugeben, dass ich bis jetz nicht weiß wie ich das vollbracht habe (Freecaster 29 min). Im 8el Finale traf ich auf Graf der eine Top Quali hinlegte und Riha. Diese Beiden galt es zu schlagen. Mein Gate war wieder spitze, Riha war gleich mal weg, Graf und ich kämpften um die erste Position. Er hatte Startplatzwahl, war daher innen. Ich machte Riha nach rechts zu und lies Graf links Platz... der hatte aber noch das Bedürfnis zu kuscheln und kam nach dem fetten Drop einen halben Meter zu mir und servierte mich ohne eine Chance ab. Die Leute von Freecaster (49min) hatten sichtlich Spaß an meinem Crash und meiner freien Ausdrucksweise, jep... ich war verdammt angepisst.
Nichts desto trotz war es ein gutes Weekend, besser so raus als hinten nach ....
Bikeboard Bericht
Ergebnisse:
Resultat Herren:
1. Jared Graves, AUS/Yeti-Fox Shox Factory Racing
2. Tomas Slavik, CZE/RSP 4Cross Racing Team
3. Michal Marosi, CZE/RSP 4Cross Racing Team
4. Joost Wichman, NED/RSP 4Cross Racing Team
5. Jakub Riha, CZE/Polis Riders
Resultat Damen:
1. Anneke Beerten, Suspension Center-Veltec
2. Joanna Petterson, RSA
3. Romana Labounkova, Pells Cycling Team
4. Fionn Griffiths, GBR/Norco World Team
5. Anita Molcik, AUT/Yeti-TLD-Rockstars
Ride on
Hannes
Montag, 17.Mai 2010
Schlammschlacht Maribor World Cup: 15.Platz (again)
Nach dem WC in Belgien habe ich ein Nationales BMX Rennen auf meiner Heimbahn in Vösedorf eingeschoben und es genossen, nur 10 Minuten mit dem Auto zu fahren. Nach diesem erfolgreichen aber anstrengenden Weekend in der vertrauten Umgebung gings dieses Wochenende erneut in einer Schlammschlacht beim World Cup in Maribor um alles. Das ganze Weekend pisste es wie verrückt, aber heyyyy wenigstens wars nicht so staubig wie in Belgien. Mal abgesehen davon, dass die ganze Sauerei einfach anstrengend zum Putzen ist, war die Driftorgie schon ganz lustig. Allerdings hörte sich der Spaß für mich in dem Moment auf, als ich bei dem 8m Step down im zweiten Wald vor lauter Gerutsche aus dem Anlieger nicht mehr gerade auf den Absprung zukam, sondern schräg nach links rausrutschte. Ein tolles Gefühl wenn man die Landung rechts neben sich vorbeifliegen sieht. Ich landete weit abseits im dicken Schlamm und schädelte gekonnt ins Fangnetz ein. Ab hier war das Weekend ein voller Erfolg, denn ich dachte nicht, dass ich da wieder aufsteh. Ich nahm mein Bike, schob nochmal rauf, sah wie der Typ nach mir genau das gleiche abzog und warf nochmal einen Blick auf den Absrpung nach der Suche einer erfolgreicheren Linie.
Die Quali lief dann recht gut - ich riskierte nicht zu viel und hatte wie jeder bei diesen Bedingungen einige Fehler im Lauf, aber ein 19 Platz konnte sich sehn lassen. Im ersten Head konnte mir nur mein gute Freund Florian Gottschlich gefährlich werden. Mein Gate war schlecht (wir hatten kein Gate practice) aber für diesen Head reichte es und ich konnte mich absetzen. Bei den mittleren Wiesenkurven hatte ich einige Probleme wieder in meine Clips zu finden, konnte den Lauf aber ohne Stress runter bringen. Nachdem sich der Quali Dritte Cedric Gracia bereits im 1/16 in den Schlamm geschmissen hatte, konnte ich als Qualischnellster dieses Heads den Startplatz wählen und mit einem erneuten Holeshote dem Gerangel aus dem Weg gehen. Im 1/4 stieß ich auf Tschugg und Marosi. Die Startgerade war eng und ich kam einen halben Meter zu spät in die erste Kurve um Tschugg abdrängen zu können. Daher reihte ich mich an dritter Position ein und musste noch etwas auf meine Chance warten. Tschugg nahm die zweite Kurve innen, ich nahm den Anlieger außen. Beim Step up kam ich mit sehr viel Speed und wollte rechts vorbei, dabei hab ich mich etwas verschätzt und bin zu weit in den Hang bei der Waldeinfahrt gefahren. Bei diesen rutschigen Bedingungen war mein Bike weg und ich lag im Gatsch, ein sehr unbefriedgendes aus für mich. Erneut ein 15. Platz und weitere Weltcup Punkte.
Durch diese guten Rennergebnisse habe ich meinen Platz für den Weltcup in der USA und der Weltmeisterschaft in Kanada beim ÖRV fix. Das bedeutet es geht im Sommer zwei Wochen ab nach Nordamerika - Meine ersten Überseerennen, YEAAAAAAHHH !!!!!!
Ergebnisse:
Herren:
1. Michal Marosi, CZE/RSP 4Cross Racing Team
2. Jared Graves, AUS/Yeti Fox Shox Factory Team
3. Joost Wichman, NED/RSP 4Cross Racing Team
4. Thomas Slavik, CZE/RSP 4Cross Racing Team
5. Kamil Tatarkovic, CZE/Scott FDF
Damen:
1. Fionn Griffiths, GBR/Norco World Team
2. Sarsha Huntington, AUS/Tomac Bikes
3. Anneke Beerten, NED/Suspension Center-Veltec
4. Caroline Buchanan, AUS/Team Commencal
5. Anita Molcik, AUT/TLD-Yeti
Ride on
Hannes
Montag, 3.Mai 2010
Vergangenes Weekend fand der erste Weltcup dieser Saison statt und nach dem Ergebnis aus der Euro Runde in Polen war ich natürlich höchst motiviert und voller Vorfreude. Doch bei der Erstbegehung der Strecke war ich offen gesagt nicht nur enttäuscht sonder wirklich angepisst. Der Treck ist vom letzten Jahr nicht einmal angerührt worden, wobei es sein könnte, dass sie das Gras und Gestrüpp in der Strecke etwas gestutzt hatten. Die Feinstaubbelastung hat mir sicher ein Jahr meines Lebens genommern und als würde das nicht reichen haben sich die Shuttlefahrer noch einen Spaß daraus gemacht uns einzustauben. Aber wären die Kurven nicht so rutschig gewesen, hätte ich sicher nach 10 Minuten das Training vor Langerweile auf dem sehr leichten Track aufgegeben, so hatte ich doch ein bisschen Spaß an der ganzen Sache.
Die Quali lief wie auf diesem Track zu erwarten für einen alten BMXler wie mich mäßig. Keine wirklichen Fehler aber der Schnellste bin ich den flachen, rutschigen Kurve nunmal auch nicht. Ein bisschen besser wärs schon noch gegangen, aber mit dem 30 Platz konnte ich zumindest in Belgien damit leben. Die Quali fürs Hauptevent war bei den 130 Startern der Elite also kein Problem.
Im Rennen stieß ich mit dem Quali 3ten Rinderknecht, Ward und Gladen zusammen. Kein glanzgate, aber für die Ward und Gladen reichte es alle mal und so fuhr ich mehr oder weniger entspannt hinter Roger ins 1/8 Finale. Hier sollte es schon interessaner werden. Rinderknecht, Meijer J. und der sympatische Dirt und Freeride Junge aus Schweden Söderström kämpften mit mir um den Aufstieg. Dank meiner Quali durfte ich mich außen ins Gate stellen und davon ausgehen, dass ich in der ersten oder zweiten Kurve handeln muss. Mein Gate war spitze und der Junge aus Schweden verschwand schnell zwischen Meijer und mir, der mich nach außen drängte und so die Tür vor Söderström mehr als nur öffnete. Ich nahm die erste Kurve außen und kam auf die beiden Rangler zu - und vorbeigeschossen. Söderström übertrieb es dann in der zweiten Kurve neben mir und lutschte mir beim Step down unters Rad. Ich konnte mich irgend wie am Bike halten und Meijer bis ins Ziel keine Chance zum Überholen geben - 1/4 ich komme !!!!
1/4 : Rinderknecht, Slavik T., Gerber und ich wieder außen. Ich hatte wieder ein gutes Gate und snapte Gerber. Ein Fehler beim Double und ich war etwas hinter Slavik. Für die außere Linie war ich jetz schon zu weit innen und so lies ich Slavik noch ein bisschen Platz und versuchte innen mein Glück. Ich machte einiges an Boden gut und aus der 2ten Kurve fehlte gut ein halber Meter. Slavik zog rüber und ich kam ins straucheln, Gerber nutze des natürlich aus. bei der 270° Kurve entschied sich Gerber für die äußere Linie und ich wollte ihm innen zumachen, leider etwas zu motiviert. Ich rutschte über den Anlieger hinaus und raus war ich.
Alles in allem war das Wochenende also trotz des Tracks ein voller Erfolg und ich freu mich sehr über den guten Einstieg in die Weltcup Saison 2010 und noch mehr über den 2. Platz meiner Trainingspartnerin Anita Molcik.
Elite Man:
1. Jared Graves, AUS/Yeti Fox Shox Factory Race Team
2. Tomas Slavik, CZE/RSP 4Cross Racing Team
3. Michal Prokop, CZE/AGang-Red Bull
4. Roger Rinderknecht, SUI/BMC-SR Suntour-Oakley-iXS
5. Joost Wichman, NED/RSP 4Cross Racing Team
6. Scott Beaumont, GBR/Rocky Mountain
7. Dan Atherton, GBR/Team Commencal
8. Johannes Fischbach, GER/Ghost A.T.G. Pro Team
Elite Woman:
1. Jana Horakova, CZE/TK Plus-Rubena-Nike
2. Anita Molcik, AUT/TLD-Yeti
3. Emmeline Ragot, FRA/Suspension Center
4. Anneke Beerten, NED/Suspension Center
5. Romana Labounkova, CZE/Pell's Team
Ergebnisse - hier-
Bericht:
Frontline Magazine (auch zu sehen mein 1/8 Finale)
Rider on
Hannes Slavik
Sonntag, 25.April 2010
Gestern Früh um 7 Uhr gings ab nach Szczawno Zdroj (Polen) zum zweiten Lauf der Euro Serie. Rund 400 km und 7 Std. Fahrt lagen vor uns, wie die Straßen ausgesehen haben könnt ihr euch also denken. Das Feld war wie erwartet mit über 60 Elite Fahrern sehr stark besetzt, kaum ein Topfahrer konnte es sich erlauben diesem Event fern zu bleiben.
Ich kam mit der Strecke und dem Gate ganz gut zurecht, hätte aber noch eine Spur besser sein können. In der Quali rutschte ich das einzige Mal an diesem Tag am Gate durch und als ich ins Ziel kam rechnete ich nicht damit, dass es dennoch für so eine top quali Zeit gereicht hatte. Der 5 te Platz in der Quali hielt mir einige der Topfahrer bis ins 1/2 Finale fern und ich konnte, selten bei 4X Rennen, meinen starken Antritt auch einmal nutzen.
Ich gewann mein 1/16 , 1/8 und 1/4 Finale - erst im 1/2 Finale musste ich mich Prokop geschlagen geben. Im Finale stand ich nun mit Wichman, Prokop und Mechura und hatte als dritter die Platzwahl. Zwischen Wichman und Mechura gelang mir ein hammer Gate und alle 4 waren gleich auf. Beim Gedrängel kam ich ins straucheln und musste mich hinten wieder einreihen, aber auch Mechura hatte seine Probleme und ich konnte doch noch als 3 in die erste Kurve ziehen. Ich war 2m hinter Wichman und kam mit mehr Schwung aus der ersten Kurve und versuchte noch innen vorbei zu gehen - ein bisschen übermotiviert. Innen aus der Kurve kam ich mit etwas weniger Schwung und verschätzte mich beim 5 m drop - das wars, Hinterrad zerrissen. Schade, aber was solls, perfekter Start in die Saison.
5. Tomas Slavik
6. Johannes Fischbach
7. Nico Seidel
8. Stefan Scherz
Bericht:
Ergebnisliste - hier -
Photos - hier-
Ride on
Hannes